Auf dieser Fläche war das VEBA-Kohlekraftwerk geplant.

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VEBA-Kohlekraftwerk im BuGa-Gelände
1991 wurden Pläne der VEBA mit der irrwitzigen Idee bekannt ein „Kohlekraftwerk in der BuGa“ (1997) zu bauen. Initiativen aus Essen, Gelsenkirchen und Bottrop protestierten, der Erörterungstermin endete 1992 im Chaos der schlecht vorbereiteten Antragsteller.

Was war noch?
1992
Erste internationale Klimakonferenz
in Rio / Brasilien


Ein aberwitziges Unterfangen
Für 1997 war die Bundesgartenschau im Emscherpark in Gelsenkirchen geplant. Die fand auch statt. Allerdings ohne das famose Kraftwerk, das die VEBA dort mittenrein platzieren wollte. Die Fotomontage zeigt die Dimensionen, was dort geschehen sollte.

Frischluftschneise wäre zugebaut
Verlust der Natur und damit einer wichtigen Frischluftschneise zwischen Essen und Gelsenkirchen waren eine wichtige Frage beim Widerstand gegen das Kraftwerk. Später kam auch der Klimaaspekt der unnötigen CO²-Belastung durch ein Kohlekraftwerk dazu. Indirekt ist die Frage der Frischluftschneise ja bereits mit den Klimaauswirkungen verknüpft: Unsere Städte erwärmen sich zusehends und solche Frischluftschneisen sind elementar um das Stadtklima einigermaßen erträglich zu halten.


Näher dran, aber der Blickwinkel ist ungefähr wie bei dem vorherigen Foto.

Bob Dylan im Schatten des Kühlturms?
In den 2000er Jahren war ich bei einem Bob Dylan Konzert im Amphitheater. Immer wieder blickte ich in Richtung der untergehenden Sonne und stellte mit vor, der Kühlturm der Kraftwerks würde da jetzt stehen. Das gesamte Konzert hätte komplett im Schatten des Kühlturms stattgefunden. Bei Fragen zum Schattenwurf des Kühlturms über den Stadtteil Heßler während des Erörterungstermins zum Kraftwerk stellte sich heraus, dass die Planer das nicht bedacht haben und keine Angaben machen konnten.
VEBA weint, Hessler lacht
„Veba weint – Hessler lacht“: Die Anhörung zum Planfeststellungsverfahren des geplanten VEBA-Kohle-Kraftwerks endete im Chaos der schlecht vorbereiteten Antragsteller. Der Regierungspräsident aus Münster hat die Veranstaltung genervt abgebrochen.



